Gabriele KŸnne: HYBRID SPACES | Installation                                                                    24.06.  -  16.07.2010

Foto Gabriele Kuenne

Gabriele KŸnne: HYBRID  SPACES, 2010          Foto: Gabriele KŸnne
HYBRID  SPACES

Ausgehend von der Tatsache, dass hybride Systeme zwei Technologien oder zwei Lšsungen, zwei Elemente beinhalten, die fŸr sich alleine bereits eine Lšsung darstellen, durch das Zusammenbringen aber neue, erwŸnschte Eigenschaften entstehen kšnnen, wird im EINSTELLUNGSRAUM eine Arbeit gezeigt, die aus zwei formal sehr unterschiedlichen skulpturalen Elementen besteht, die sich aber dennoch zu einem Gesamtbild ergŠnzen.
In einem modellhaft inszenierten System unterzieht die Berliner KŸnstlerin dabei die unterschiedlichen Vorgehensweisen des planenden Menschen einer genaueren Betrachtung. Verschiedene PhŠnomene der Rationalisierung von Wahrnehmung und Erkenntnis durchdringen sich in einer Kombination ebenso landlŠufig erscheinender wie hochartifizieller kŸnstlerischer Mittel. So treten skripturale Gebilde, in denen sich mentale Vorbehalte und Wahrnehmungskriterien artikulieren, neben das taktile Umgehen mit architektonischen Volumina und technoiden Strukturen. Aus dieser Durchdringung lЧt Gabriele KŸnne assoziative Formsysteme entstehen, die sich den Betrachtenden auf mehreren Ebenen eršffnen und mit den Zeichensystemen des RŠumlichen, mit Material, Format, Grš§e und Anordnung operieren. In der hier gezeigten Arbeit macht die KŸnstlerin ihren eigenen bildhauerischen Zugang auf das Material deutlich, indem sie nŠmlich nicht neue und autonome Formen entwickelt, sondern aus Vorgefundenem und allseits VerfŸgbarem bisweilen hšchst instabil wirkende Konstruktionen erarbeitet, die immer wieder von menschlichem Zugriff und den UnzulŠnglichkeiten des technischen Erkenntnisvermšgens handeln.

Gabriele KŸnne, 2010


Die 07. Ausstellung im Jahresprojekt HYBRID des EINSTELLUNGSRAUM e.V.
EinfŸhrung: Dr. Johannes Lothar Schršder                   Vernissage
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Gefšrdert von der Behšrde fŸr Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg 
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